„Leuchtturmprojekt industrieller Wärmewende“
Biomasseheizwerk Dingolfing feierlich in Betrieb genommen
Nachhaltig und versorgungssicher in die Zukunft: Die Stadtwerke Dingolfing und die Bayernwerk-Gruppe haben heute ihr neues Biomasse-Heizwerk in unmittelbarer Nachbarschaft zum BMW-Group Werk Dingolfing feierlich in Betrieb genommen. Rund zwei Jahre nach der Grundsteinlegung feierten die Vertreter von Stadtwerken, Bayernwerk und der BMW Group gemeinsam mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, MdL, dem Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, MdL, sowie dem Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, MdL, den offiziellen Akt.
Die Stadtwerke Dingolfing und die Bayernwerk-Gruppe haben ihr neues Biomasseheizwerk in unmittelbarer Nähe zum BMW Group Werk Dingolfing offiziell in Betrieb genommen. Künftig wird rund die Hälfte des Heißwasserbedarfs des Standorts durch nachhaltige Prozesswärme aus regionalem Alt- und Restholz gedeckt.
Mit drei Heizkesseln liefert das neue Heizwerk insgesamt 15 Megawatt nachhaltige Wärmeenergie. Durch die Nutzung regionaler Biomasse können künftig rund 20.000 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden. Die Investitionssumme beträgt rund 45 Millionen Euro.
Zur feierlichen Einweihung begrüßten die Projektpartner unter anderem Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sowie Verkehrsminister Christian Bernreiter. Gemeinsam würdigten sie das Projekt als wichtigen Beitrag zur industriellen Wärmewende und zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Bayern.
Bürgermeister Valentin Walk betonte die große Bedeutung des Projekts für die Stadt und die gesamte Region:
„Mit dem Biomasseheizwerk schaffen wir eine sichere Basis, damit Produktion und Arbeitsplätze gesichert bleiben. Damit legen wir auch die Grundlage für weiteres Wachstum und Innovation vor Ort.“
Das Biomasseheizwerk steht beispielhaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Kommune, regionalen Unternehmen und Industrie – und für eine nachhaltige, zukunftsfähige Energieversorgung direkt aus der Region.



