Polizeieinsatz
Polizeieinsatz am Mittwoch am Herrenweiher.

Munition und Sprengmittel bei Bauarbeiten am Quartier am Herrenweiher gefunden

Ein brisasnter Fund sorgte am Mittwochvormittag für einen Einsatz von Polizei und Kampfmittelräumdienst  in Dingolfing: Bei den Bauarbeiten zum neuen Quartier Am Herrenweiher stieß ein Baggerfahrer unerwartet auf Munition und Sprengmittel, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. Sofort wurden die Behörden alarmiert, um die Gefahrenlage zu bewerten und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten.

 

Vorübergehende Sperrung des Herrenweiher

 

Die  Entdeckung erfolgte im Rahmen vorbereitender archäologischer Untersuchungen. Kreisarchäologe Florian Eibl war gemeinsam mit einem Kollegen vor Ort, als die gefährlichen Relikte ans Tageslicht kamen. Die Fundstelle wurde umgehend gesichert, und Sprengstoffexperten des Kampfmittelräumdienstes begaben sich unverzüglich an die Arbeit.

Zum Schutz der Bevölkerung wurde der Bereich rund um den Herrenweiher vorsorglich abgesperrt – betroffen war die Strecke von der Tunnelauffahrt bis zur Bergstraße. Nach eingehender Untersuchung konnten die Spezialisten schließlich Entwarnung geben: Die gefundenen Handgranaten wurden sicher geborgen und fachgerecht entsorgt.

 

"Keine Gefahr für die Bevölkerung"

 

Um 14:15 Uhr konnten die Straßensperrungen wieder aufgehoben werden. „Es bestand zu keiner Zeit eine akute Gefahr für die Bevölkerung“, betonte die Polizeiinspektion Dingolfing in einer Stellungnahme.

Die Stadt Dingolfing bedankt sich herzlich bei allen Einsatzkräften für ihr schnelles und umsichtiges Handeln sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis während des Einsatzes.

Ausgrabungen am HerrenweiherBernhard Nadler
Munition und Sprengmittel wurden bei archäologischen Grabungen am Herrenweiher entdeckt.